
Wie man seine Außenheizgeräte wirklich „intelligent“ macht
Seien wir ehrlich: An kalten Abenden ist es lästig, einen manuellen Schalter betätigen zu müssen. Wenn man Infrarotheizgeräte mit der Schutzklasse IP55 in ein smartes Zuhause integriert, verwandelt man sie im Grunde in Geräte, die einfach im Hintergrund funktionieren.
Diese Heizgeräte nutzen Kurzwellen-Infrarotstrahlung – das bedeutet, dass sie Sie sowie Ihre Möbel direkt erwärmen, nicht die Luft um Sie herum. Das Beste daran: Man muss nicht warten. Sobald die Stromversorgung einschaltet, spürt man bereits die Wärme.
Die technischen Einzelheiten
Um diese Heizgeräte mit dem Smartphone zu verbinden, werden sie über einen intelligenten Relais oder einen IoT-Controller angeschlossen. Die Schutzklasse IP55 ist wichtig – sie bedeutet, dass der Gehäuse vor Staub und etwas Regen geschützt ist. Man kann diese Geräte also draußen installieren, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass der Regen die Elektronik beschädigt. Wir verwenden dazu robuste Dichtungen und abgeschirmte Kabel, damit die Elektronik trocken bleibt.
Im Inneren befindet sich ein Quarz- oder Halogenlement. Sobald das Smart-Home-System den Relais anschaltet, erreicht dieses Element innerhalb von Sekunden seine maximale Temperatur. Es ist also fast sofort warm.
Einen natürlichen Effekt erzielen
Ein Smart Home ist nur dann „intelligent“, wenn es keine Verzögerungen aufweist. Es gibt nichts Schlimmeres, als auf einen Knopf zu drücken und fünf Sekunden lang zu warten, bis das Heizgerät anspringt. Wir verwenden meistens Zigbee oder Matter – diese Protokolle sorgen für eine schnelle Reaktion. Einfach einen Knopf drücken – und schon ist man warm.
Man kann auch kreativ sein: Verbinden Sie die Heizgeräte mit einem Außentemperatursensor. Wenn die Temperatur unter 10°C fällt, schaltet sich das Heizgerät automatisch ein. Man muss sich darüber keine Gedanken mehr machen.
Ein Wort der Vorsicht
Hier wird es schwierig: Infrarotheizgeräte verbrauchen viel Energie. Wenn man mehrere 2000-Watt-Heizgeräte an einen billigen Smart-Plug anschließt, kann das zum Defekt führen. Solche Geräte sind einfach nicht für solche Belastungen geeignet. Man benötigt geeignete Leitungen sowie robuste Kontaktoren, um die Stromlast zu bewältigen.
Falls Ihr Stromkreis nicht stark genug ist, werden die Sicherungen sofort auslösen, sobald Sie versuchen, den „Frühjahrsmodus“ vom Sofa aus einzuschalten. Wenn Sie mehr als zwei Geräte installieren, tun Sie sich selbst einen Gefallen und verwenden Sie separate Stromkreise. Das spart Ihnen viele Probleme.